Hamburger Orgelsommer St. Katharinen

Kategorie: Stiftung Johann Sebastian, Kirchenmusik
Startdatum: Sonntag, 12. August, 18:00 Uhr
Ort: St. Katharinen

Xaver Schult

»Orgelmusik zwischen Himmel und Erde«

Nicolaus Bruhns (1665–1697)
Praeludium in G

Niels La Cour (*1944)
De Profundis – 5 Variationen über den Choral »Aus tiefer Not« (1974)

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Sonate d-Moll, op. 65 Nr. 6 »Vater unser im Himmelreich«
Choral mit Variationen?-Fuga?-Finale (Andante)

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Aus tiefer Not schrei ich zu dir BWV 686

Alexandre Boëly (1785–1858)
Andante con moto op. 18, Nr. 1

Dieterich Buxtehude (1637–1707)
Vater unser im Himmelreich BuxWV 219
Praeludium in a BuxWV 153

Preise E | Preisübersicht

 

Xaver Schult

Xaver Schult, geboren 1994, wuchs in Schwerin (Mecklenburg) auf. 2002 begann er mit dem Klavierunterricht; seit 2004 nahm er zusätzlich Orgelunterricht bei Jan Ernst am Schweriner Dom.

Xaver Schult war zwei Mal Preisträger bei „Jugend Musiziert“, bevor er im Oktober 2012 mit dem Kirchenmusikstudium an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater begann. Zu seinen Lehrern gehören Prof. Wolfgang Zerer (Orgel) und Prof. Hannelotte Pardall (Chorleitung).

Seit 2016 ist er 2. Organist an der Hauptkirche St. Katharinen zu Hamburg.

 

Der Hamburger Orgelsommer

Seit vielen Jahren wird der Hamburger Orgelsommer gemeinschaftlich von den fünf evangelischen Hamburger Hauptkirchen und dem katholischen Dom St. Marien ausgerichtet. Dabei bildet jede Kirche ihren eigenen musikalischen Schwerpunkt, passend zu den jeweils vorhandenen Instrumenten.

In St. Katharinen mit ihrer rekonstruierten Renaissance/Barockorgel, die 2013 von der niederländischen Firma Flentrop fertiggestellt wurde, erklingt naturgemäß vor allem Musik des 16.-18. Jahrhunderts, wobei allerdings auch immer wieder Ausflüge ins 19. Und 20. Jahrhundert zu erleben sind. Die klangschöne Orgel von St. Katharinen ermöglicht dabei eine besonders authentische Darstellung älterer Musik, gewinnt aber auch der Musik der Romantik und Moderne immer wieder neue Farben ab.

Als roter Faden zieht sich durch die Konzerte diesen Jahres Orgelmusik, die für den gottesdienstlichen Gebrauch entstanden und eng mit den liturgischen Gepflogenheiten ihrer Zeit und Gegend verbunden ist. Teile der Messe wie Kyrie und Gloria erklingen ebenso, wie Vertonungen von Psalmen, dem Magnificat oder dem Te Deum. Dabei können die zugrunde liegenden Melodien entweder dem lateinisch-gregorianischen Repertoire entstammen oder den oftmals daraus hervorgegangenen deutschen Kirchenliedern.