Warum St. Katharinen
Ihre Unterstützung braucht?

Ohne Spenden wäre Katharinen nicht, was es heute ist.

Das Kirchendach wäre patinagrün mit kupferbraunen Flicken. Die Turmzier wäre ohne Kreuz und Wetterfahne. Mauerwerk und Sandstein würden erst bei Gefahr im Verzug saniert. Im Kirchraum befände sich noch die dunkle Winterkirche mit Abstellschuppen für den Gabelstapler, die Nordkirche würde als Stuhllager genutzt. Es gäbe keine Barock-Orgel. Die Turmhalle wäre noch von dunklem Holz geprägt. Die Gemeindebüros hätten den Charme 60 unrenovierter Jahre. Unser Küster hätte keine Unterstützung. Unsere Buchhaltung wäre herrenlos. Die Kinderkantorei würde nicht existieren. Wir hätten niemanden, der sich ums Fundraising kümmert. Das neue Katharinenbuch gäbe es nicht. Auch kein jährliches Stadtteil- und Gemeindefest. Die liturgischen Kulturnächte gäbe es maximal als eine Nacht ...

Vieles wäre anders ohne Ihre Spenden, vieles gäbe es nicht ohne Sie. Weil unsere Kirche zwar groß ist, die Gemeinde aber kleiner als man denkt.

Foto: Michael Zapf | Luftaufnahme Turm

Kleine Gemeinde, große Aufgaben

St. Katharinen als Gemeinde- und Hauptkirche

Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf, so ein afrikanisches Sprichwort. Um St. Katharinen zu erhalten, eine ganze Stadt. Denn ihre denkmalgeschützten Mauern sind über 760 Jahre alt und ihre Aufgaben beschränken sich nicht auf die Gemeinde vor Ort, sondern erstrecken sich über ganz Hamburg.

Doch obwohl eine von fünf Hamburger Hauptkirchen, ist unsere Gemeinde deutlich kleiner, als die Größe der Kirche vermuten lässt: Da weniger als 0,1% der Einwohner Hamburgs in unserem Einzugsgebiet leben, zählt unsere Kirchengemeinde nur gut 1.000 Mitglieder. Davon wohnen etwa zwei Drittel in der Nachbarschaft (= Ortsgemeinde); ein Drittel stammt aus ganz Hamburg und Umgebung und hat sich auf eigenen Wunsch nach St. Katharinen umgemeinden lassen (= Personalgemeinde).

Die Anzahl der Gemeindeglieder hat unmittelbaren Einfluss auf die Finanzierung des Kirchenhaushalts. Bis die Mittel der Kirchensteuer zahlenden Mitglieder in der Gemeinde ankommen, haben sie jedoch noch einen sorgfältig durchdachten, demokratischen Entscheidungsweg hinter sich.

Kirche & Geld

Wie die (Nord-)Kirche ihre Arbeit finanziert

Die Kirchengemeinde St. Katharinen gehört zum Kirchenkreis Hamburg-Ost, der wiederum Teil der Nordkirche ist. Die Nordkirche erstreckt sich über Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern und gehört als Landeskirche zum Verbund der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Die Basis der Finanzierung kirchlicher Arbeit ist die Unterstützung durch ihre Mitglieder, also vor allem die Kirchensteuer. Hinzu kommen staatliche Erstattungszahlungen für die Übernahme öffentlicher Aufgaben – beispielsweise im Kindertagesstättenbereich oder in der Kranken- und Altenpflege –, die aber meist nicht ausreichen, um den tatsächlichen Aufwand zu decken. In bestimmten Bereichen erhebt die Kirche Beiträge und Gebühren, z. B. für einen Kindergartenplatz oder die Pachtung eines Grabes auf dem Friedhof. Weitere Einkünfte stammen aus Zinsen, Miet- und Pachteinnahmen von kirchlichen Ländereien und Gebäudevermietungen. Nicht zuletzt bilden Spenden und Kollekten eine wichtige Säule der Finanzierung.

Über die Verwendung der Kirchensteuer wird demokratisch entschieden. Die Landessynode der Nordkirche beschließt jedes Jahr den Gesamthaushalt, der die Verteilung der Einnahmen auf die Gesamtkirche mit ihren Kirchenkreisen, Diensten und Werken regelt. Die Synoden der 13 Kirchenkreise der Nordkirche beschließen dann die Verteilung der Finanzmittel im jeweiligen Kirchenkreis. In den Kirchengemeinden der Kirchenkreise entscheiden wiederum die Kirchengemeinderäte über die Verwendung der Gelder. Alle Haushaltspläne werden regelmäßig veröffentlicht, das gilt sowohl für den Gesamthaushalt der Landeskirche als auch für die Haushaltspläne der Kirchenkreise und ihrer Gemeinden.

Mehr über Kirche & Geld erfahren Sie hier.

Katharinen & Geld

Wie St. Katharinen ihre Arbeit finanziert

Um zu verstehen, weshalb St. Katharinen ohne Ihre Spenden nicht wäre, was es heute ist, müssen wir zunächst ein paar Jahrzehnte zurückgehen: ins vom Zweiten Weltkrieg zerstörte Hamburg. Unsere Kirche wurde beim sogenannten Feuersturm im Sommer 1943 so stark getroffen, dass lange Zeit unsicher war, ob sie wieder aufgebaut wird. Dank des unermüdlichen Einsatzes des damaligen Hauptpastors Volkmar Herntrich und der Hamburger Bürger wurde der Wiederaufbau St. Katharinens dann doch beschlossen; umgesetzt werden konnte er jedoch nur, weil die Gemeinde hierfür ihre sämtlichen Grundstücke und Immobilien verkaufte.

So wichtig und richtig die damalige Entscheidung war - oder können Sie sich Hamburg ohne Katharinen vorstellen? -, so sehr macht es sich heute im Kirchenhaushalt bemerkbar, dass zur Finanzierung keine Pachteinnahmen und deutlich geringere Mieteinnahmen zur Verfügung stehen. Dass wir überhaupt auf Mieteinnahmen zurückgreifen können, haben wir vor allem der Erbschaft Fräulein W.'s zu verdanken, die zwei Jahre nach dem Wiederaufbau der Katharinenkirche verstarb.

Neben den Mieteinnahmen bilden die jährlichen Zuweisungen aus Kirchensteuermitteln sowie Ihre Spenden und Kollekten das zentrale Fundament der Finanzierung St. Katharinens.

> Das bekommt St. Katharinen - Einnahmen

> Das kostet St. Katharinen - Ausgaben

Wohin mit Ihren Fragen oder Anregungen?

Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner

Andrea Wagener
Leitung Fundraising
Tel:   +49 (0)40 - 30 37 47 - 34
Mail: andrea.wagener@katharinen-hamburg.de

Sabine Dudda
Leitung Gemeindebüro
Tel:   +49 (0)40 - 30 37 47 - 44
Mail: sabine.dudda@katharinen-hamburg.de 

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