Was ist Ihr St. Katharinen?

Unterstützen, was Ihnen am herzen liegt.

Was spricht Sie in St. Katharinen besonders an? Ist es die Möglichkeit, in dem hellen, weiten Kirchraum durchatmen und eine kleine Alltags-Auszeit nehmen zu können? Oder finden Sie, dass sich Kultur - ob für klein oder groß, ob gesungen, gespielt, gemalt oder gelesen - an diesem einzigartigen Ort auch einzigartig erleben lässt?

Sind sie regelmäßiger Gottesdienstgänger, für den der Sonntag erst mit einem Katharinen-Besuch so richtig beginnt? Oder ein Freund mittelalter Gemäuer, die Sie als unbedingt bewahrenswert erachten? Vielleicht halten Sie es auch für unterstützenswert, wie sich St. Katharinen mit ihren Projekten für Stadt und Stadtteil engagiert und dabei insbesondere in der wachsenden HafenCity gemeinsam mit Nachbarn Pionierarbeit leistet. Oder ...

Möglicherweise berührt Sie eine Katharinen-Seite besonders, vielleicht auch viele gleichermaßen. Oder Ihnen gefällt einfach, wie unser Pastorenteam und unsere Kantorin bzw. unser Kantor ihre Arbeit umsetzen und Sie möchten sie dabei mit einer Förderung unterstützen.

Wählen Sie unter den Themen auf der rechten Seite IHR St. Katharinen aus oder lesen Sie einfach weiter und unterstützen Sie, was Ihnen am Herzen liegt.

Foto: Thomas Hampel
 

Gemeinsam glauben

Foto: Michael Zapf | Kreuz im Südschiff

Wie wird in der heutigen Zeit der Glaube vermittelt, wie dringt er zu den Herzen der Menschen vor? Lebensnah, humorvoll, ernst, berührend - so erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Katharinen-Gottesdiensten, bei Taufen, Hochzeiten und Trauerfeiern, wie der Glaube spürbar wird, ob in in Tönen, Worten oder Gesten.

Die Predigten sind lebhaft, anspruchsvoll und aktuell. Sie eröffnen manchmal eine neue, manchmal eine überraschende Perspektive auf das Leben. Wenn Wort und Musik sich verbinden, wenn wir hören, mitsingen und das Gehörte nachklingen lassen können, entsteht Raum für eine neue Erfahrung.

In St. Katharinen wird der Gottesdienst fast immer mit Abendmahl gefeiert. Es gibt Wein und Saft, und alle, die kommen wollen, sind eingeladen, die Abendmahlsgaben einander weiterzureichen. So wird in der Verkündigung von Wort und Sakrament spürbar, was gelebte Gemeinschaft bedeutet.

Wenn auch Ihnen wichtig ist, Ihren Glauben in Gemeinschaft zu erleben und Ihnen St. Katharinen als Gotteshaus am Herzen liegt, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit Ihrer Spende.

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Einmal innehalten

Foto: Michael Zapf

Vieles stürmt im Alltag auf uns ein. Schönes wie Anstrengendes, Banales wie Bewegendes. Oft sehnen wir uns danach, wenigstens kurz zur Besinnung zu kommen, uns „sortieren“ zu dürfen. In Kirchen kann dies besonders gut gelingen.

Innerhalb unserer lauten Wirklichkeit bieten sie ein anderes Raum- und Zeiterleben, eine andere Dimension des Lebens. Im Lichte eines Gotteshauses erscheint auch das Alltägliche in einem anderen Licht, bekommt eine andere Farbe, oft eine neue Klarheit. Man spürt, dass in seinen Mauern seit Jahrhunderten gebetet, gesungen, geklagt und gelacht worden ist – und fühlt sich aufgehoben mit seinen eigenen Hoffnungen und Ängsten, Sehnsüchten und Sorgen. So auch in St. Katharinen.

Die Risse und Wunden in ihrem jahrhundertealten Mauerwerk spiegeln nicht nur die Narben einer im Krieg zerstörten Stadt, sondern auch die Brüche und Risse des eigenen Lebens. Die eigene Geschichte wird zum Teil einer viel größeren.

Einen solch besonderen Raum für Rückzüge gilt es zu erhalten. Mit Ihrer Hilfe.

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Offen für Begegnungen

Foto: Thomas Hampel | Eröffnung Ausstellung "Arbeitsplatz Hafen Hamburg"

„Die Vereinzelung in unserer Gesellschaft wird … oft beklagt. … Die gemeinsam genutzten Räume werden weniger. Orte, die allen offen stehen, an denen Begegnung stattfindet und Gemeinschaft erfahren werden kann. Die Lebendigkeit einer Millionenstadt wie Hamburg zeigt sich aber gerade in diesen Begegnungsräumen, den kleinen und auch manchmal größeren Zellen, in denen diese Lebendigkeit pulsiert. … Die Hauptkirche St. Katharinen ist ein solcher Raum für Begegnung und Gemeinschaftserlebnisse.“ [Ausschnitt aus der Rede des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz anlässlich der Wiedereröffnung St. Katharinens am 1. Advent 2012]

In St. Katharinen ist nicht nur Raum für viele, sondern auch Platz für alle, sieben Tage die Woche. Hier sind alle willkommen, unabhängig von Herkunft, Glaube, Bildung oder Lebensentwurf. In der Kirchenbank sind alle gleich. Und auf unseren Veranstaltungen begegnet man sich ungezwungen. Auf Augenhöhe. Kommt über Gott und die Welt ins Gespräch. Der besondere Rahmen und die bunte Mischung haben schon zahlreiche inspirierende Kontakte gestiftet.

Offene Orte wie dieser werden immer seltener. Tragen Sie mit Ihrer Katharinen-Spende dazu bei, Raum für Begegnungen zu bewahren.

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Für Stadt(teil)-Stärker

Foto: Thomas Hampel | Bolzplatz HafenCity
Foto: Thomas Hampel | Workshop Quartiersmanagement St. Katharinen
Foto: Thomas Hampel | Katharinenweg 2012

Als Kirche für Altstadt, Speicherstadt und HafenCity liegt St. Katharinen an der Schnittstelle von Alt und Neu – und steckt im wahrsten Wortsinne mittendrin: mittendrin zwischen Rathaus und HafenCity als Verbindungsglied zwischen alter und neuer Innenstadt, mittendrin in einer Stadt, die dabei ist, sich vom Nikolaiquartier bis zum „Sprung über die Elbe“ neu zu erfinden. In Katharinens Gemeindegebiet wird das derzeit größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt Europas umgesetzt. Damit wächst nicht nur unsere Gemeinde, sondern uns wachsen auch neue Aufgaben zu.

Wie muss ein Quartier gebaut sein, damit Menschen gut in ihm leben und arbeiten können? Was brauchen Kinder für ein Umfeld, welches Senioren? Wo begegnen sich die Generationen, um voneinander lernen und gemeinsam das Viertel beleben zu können? Wie fügen sich alte und neue Stadtteilstrukturen zum Wohle aller zusammen?

Zur Beantwortung dieser u. a. Fragen sucht St. Katharinen immer wieder den Dialog. Wir engagieren uns in unterschiedlichen Netzwerken, treten gemeinsam mit anderen Akteuren für ein lebendiges Quartier ein und sorgen mit eigenen Projekten für die Wahrnehmung der Interessen rund um das Katharinenviertel. So ist St. Katharinen Mitbegründerin der Katharinen-KiTa in der HafenCity und kooperiert eng mit der Katharinenschule. Mit der Hamburger Kinder- und Jugendkantorei „geben“ wir Kindern über die Stadtteilgrenzen hinaus eine Stimme und stärken damit zugleich das Gemeinwesen vor Ort: 160 Kinder von 4-14 Jahren treffen sich wöchentlich zum Üben, um das Gelernte voller Stolz im Gottesdienst, bei Stadtteilfesten, Veranstaltungen in der HafenCity oder der Eröffnung des Hamburger Weihnachtsmarktes zu präsentieren.

Das Projekt „Katharinenweg“ wiederum – eine gemeinsame Initiative mit der Interessensgemeinschaft Katharinenquartier – verbindet die innere Stadt vom Rathaus über St. Katharinen und die HafenCity bis nach Wilhelmsburg und Harburg; durch regelmäßige Aktionen auf bisher kaum genutzten Wegen wird mit Hilfe von Fahrrad & Barkasse, Kunst & Kultur entdeckt, wie Hamburg im Einzelnen zusammenhängt und der „Sprung über die Elbe“ erlebbar gemacht.

„Suchet der Stadt Bestes.“ (Jeremia 29,7) St. Katharinen versteht dieses Bibelwort als Auftrag. Wer Katharinen unterstützt, baut mit an unserer Stadt, ob in Form von Steinen, sozial, kulturell oder geistlich. Bauen Sie mit! 

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FÜR MODERNE TRADITIONALISTEN

Foto: Reimar Palte | Kirchenschiff, Blick vom Turm
Foto: Jonas Wölk | Kirchenschiff

St. Katharinen, auf der Grenze zwischen Altstadt und HafenCity gelegen, versteht sich als Hauptkirche zwischen Tradition und Moderne, mit protestantischem Profil in säkularem Umfeld. Sie gründet auf den ältesten Mauern Hamburgs und ist zugleich Kirche für seinen jüngsten Stadtteil, die HafenCity, und das UNESCO Weltkulturerbe, die Speicherstadt. Durch dieses spannungsvolle Nebeneinander entsteht eine Kreativität, die der Kirche gut tut – sowohl in ihrer Architektur als auch in ihrem Profil.

Im neu gestalteten Innenraum der Kirche treffen Tradition und Moderne aufeinander und verbinden sich zu einer imposanten Architektur. Doch die reizvolle Begegnung zwischen Geschichte (die mittelalterliche Bausubstanz, die Renaissancefassade, die Barock-Orgel) und jüngerer Gegenwart (die Ausstattung von Stockhausen, Fleer, Münch und Lander sowie der fast freistehende Tisch als neue Chorempore) findet nicht nur in der Gestaltung des Kircheninnenraums statt.

Auch die Mehrzahl der weiteren Ausdrucksformen bewegt sich auf dieser Grenze: Gottesdienste und Liturgie, Kirchenmusik und Kunst, Vortragsreihen und Konzerte spannen einen weiten Bogen, der vom reformatorischem Erbe einer lutherischen Theologie bis in liberale Strömungen des 21. Jahrhunderts reicht. Die aktuellen Themen, die St. Katharinen aufgreift, werden stets im Kontext einer biblischen oder theologischen Perspektive betrachtet und auf diese Weise neu interpretiert, ob vor Ort oder durch Aktionen im Quartier. So erinnert St. Katharinen die Menschen an ihre eigenen und an Hamburgs historische und religiöse Wurzeln. Ob vertraute Orgelklänge, Auftritte junger Singer- und Songwriter, Vorträge prominenter Zeitgenossen über ihr Verhältnis zum christlichen Glauben oder fremd anmutende Inszenierungen in den liturgischen Kulturnächten – in St. Katharinen spürt man die Liebe zu den Wurzeln und die Lust an der Gegenwart.

„Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.“ (Theodor Fontane) Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, Altes zu pflegen und Neues zu bewegen!

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FÜR GESCHICHTSBEWAHRER

Foto: Bildarchiv des Denkmalschutzamtes Hamburg | St. Katharinen nach der Zerstörung im II. Weltkrieg

Wenn Steine reden könnten, bräuchten die Katharinen-Mauern mehr als 1001 Nacht, um all ihre Geschichten zu erzählen. Seit über 760 Jahren steht St. Katharinen am Hafen und bezeugt die wechselvolle deutsche und Hamburger Geschichte:

Sie erlebte neben vielem anderen die erste reformatorische Predigt Hamburgs im 16. Jahrhundert, das denkwürdige Konzert Johann Sebastian Bachs zu Beginn des 18. Jahrhunderts und den großen Fragmentenstreit zwischen Hauptpastor Johann Melchior Goeze und Gotthold Ephraim Lessing in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Bei dem Streit handelte es sich um die bedeutendste theologische Auseinandersetzung des 18. Jahrhunderts in Deutschland und der wohl wichtigsten Kontroverse zwischen der Aufklärung und der orthodoxen lutherischen Theologie - sie gipfelte in Lessings letztem Drama „Nathan der Weise“.

St. Katharinen überstand die französische Besatzung Anfang des 19. Jahrhunderts, als sie den napoleonischen Truppen als Pferdestall diente, die „Operation Gomorrha“ 1943, die bis dahin schwersten Luftangriffe in der Geschichte des Krieges, die die Kirche stark getroffen haben und tagelang ausbrennen ließen sowie die große Sturmflut von 1962, an deren Höchststände bis heute Flutmarken im Innenraum erinnern

Und über 750 Jahre nach ihrer Gründung, im Jahr 2004, durfte sich St. Katharinen mit der Ernennung der heutigen Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann darüber freuen, dass zum ersten Mal in der Geschichte der Hamburger Hauptkirchen eine Frau dieses Amt erhielt.

Menschen, Kriege und Naturgewalten kamen und gingen, St. Katharinen blieb. Ihre Mauern sind durchbetet, atmen Geschichte, nicht zuletzt tausende persönliche Geschichten. Dieses Verbundensein mit dem Vergangenen spürt jeder, der die Kirche betritt. Sich im Hier & Jetzt einem viel größeren Früher zu vergewissern, erdet.

Es gibt nicht viele Orte in Hamburg, wo das möglich ist. Dieser sollte unbedingt bewahrt werden – für die nächsten Jahrhunderte Zeitzeugenschaft. Danke für Ihre Unterstützung!

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FÜR DENKMALSCHÜTZER & INSTANDHALTER

Foto: Michael Zapf | Historisches Portal, Nordschiff
Foto: Thomas Hampel | Aufzug neue Turmkugel

Im Oktober 2013 wurde St. Katharinen vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg für die vorbildliche Sanierung ihres Kirchraums mit dem Preis „Bauwerk des Jahres 2012 – Sonderpreis Denkmalpflege“ ausgezeichnet. Genau ein Jahr später, im Oktober 2014, durften wir uns über den „Deutschen Preis für Denkmalschutz 2014“ freuen, die höchste Ehrung, die auf diesem Gebiet national vergeben wird. Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz verlieh die Auszeichnung an den Katharinen-Förderverein Bauhütte für sein besonderes Engagement im Rahmen der umfassenden Kirchensanierung.

Wir wissen es sehr zu schätzen, für unser Bemühen St. Katharinen zeitgemäß zu bewahren, gleich zwei Preise erhalten zu haben und teilen sie dankbar mit all unseren Sanierungs-Spendern, denn ohne sie wäre alles Wollen nur bloße Theorie geblieben. 2007 mit der großen Sanierung begonnen, konnten wir mit der festlichen Wiedereröffnung der Kirche im Advent 2012 den Großteil der Arbeiten abschließen. Im Juni 2013 feierten wir die Fertigstellung unserer rekonstruierten Barock-Orgel, im Advent 2014 schließlich die Einweihung der sanierten Turmhalle.

Doch wenn auch das meiste geschafft ist, bleibt noch vieles offen – und wird einiges wieder neu hinzukommen. Wer für die Instandhaltung eines jahrhundertealten Gebäudes verantwortlich ist weiß, dass er an einer unendlichen Geschichte mitschreibt; aber an einer lohnenswerten mit vielen kleinen und großen „Happy Endings“. Wie 2010/2011, als im Rahmen der Sanierung des Kircheninneren ein mittelalterliches Doppelportal entdeckt wurde, das bisher in keinen Bauzeichnungen oder alten Kirchenunterlagen erwähnt wurde und aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammt. Neben der Bewahrung historischer Überraschungsfunde wie diesem müssen jedoch auch die weniger aufsehenerregenden Maßnahmen angegangen werden. Die Renovierung der Gemeindebüros und die Neueindeckung des Pastoratsdaches sind nur zwei Beispiele für den seit dem Wiederaufbau 1956 angefallenen Sanierungsstau. Ob auf den ersten Blick spannend oder eher profan, jede Reparatur-, Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahme dient der Aufrechterhaltung des „Denkmal-Betriebs“.

Denn wie schade wäre es, das im Turm befindliche älteste aufgehende Mauerwerk Hamburgs (Mitte 13. Jh.) nicht der Öffentlichkeit zugänglich zu machen? Was nützte St. Katharinen der Status eines anerkannten Kulturdenkmals nationaler Bedeutung, wenn er nicht mit Leben gefüllt würde?

Bei der feierlichen Wiedereröffnung der Kirche am 1. Advent 2012 bezeichnete Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz St. Katharinen als ein „Schmuckstück Hamburgs“. Helfen Sie uns dabei, dieses Schmuckstück auch für künftige Hamburger Generationen zu erhalten! 

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Foto: Michael Zapf | Einbau der neuen Empore & Sanierung des Fußbodens in St. Katharinen

FÜR KIRCHTURM-LIEBHABER & STADTSILHOUETTEN-FREUNDE

Foto: Michael Zapf | St. Katharinen mit Hafen

„Kirchtürme sind Ausrufezeichen im Stadtbild“. (Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz) Die Hauptkirchen gehören „zur Corporate Identity der Hamburger Christen und nicht zuletzt auch vieler Nichtchristen“. (Henning Voscherau). Sie sind „die wahren Zeugen der Geschichte unserer Stadt. Sie sind ein Stück Heimat, ein Ort der Besinnung, der Begegnung, aber auch der Zuflucht. Damit prägen sie nicht nur unser Stadtbild, sondern auch die Menschen in dieser Stadt.“ (Ole von Beust)

Nicht nur die (ehemals) regierenden Bürgermeister Hamburgs schreiben den Hauptkirchen und ihren Kirchtürmen eine besondere Bedeutung für unsere Stadt zu. Auch für die meisten Bewohner und Durchreisenden sind sie eine markante Größe. Der barocke Turmhelm von St. Katharinen gilt dabei als einer der schönsten Hamburgs, der Legende nach stammt das Gold für seine Krone aus dem Schatz des Piraten Klaus Störtebeker. Seit Jahrhunderten prägt der Helm die Silhouette der Stadt und ist so untrennbar mit ihr verbunden, dass er zu Hamburgs Markenzeichen gehört. Doch der Turm ist nicht nur von vielen Orten am Hafen sichtbar und für Menschen im Hafen und auf der Elbe ein vertrauter Orientierungspunkt; sondern er verweist durch sein In-den-Himmel-ragen zugleich auf ein „Mehr“ der menschlichen Existenz, auf die christliche Botschaft. Sein Fundament gründet seit über 760 Jahren fest auf Hamburgs Boden, denn der Turmschaft geht bis etwa 23 m Höhe auf den ersten Kirchbau (urkundlich 1250) zurück und ist damit das älteste aufgehende Mauerwerk Hamburgs.

Sie können sich Hamburg ohne den Katharinen-Turm nicht vorstellen? Dann unterstützen Sie uns gerne bei der Instandhaltung und spenden Sie hier!

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FÜR FRIEDEN & VERSÖHNUNG

Foto: Michael Zapf

„St. Katharinen zeugt auf einzigartige Weise vom Willen der Hamburgerinnen und Hamburger, nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Kirchen wieder aufzubauen. Sie zeugt als Nagelkreuzzentrum vom weltweiten Willen um Völkerverständigung und Versöhnung“, so Bischöfin Kirsten Fehrs.

St. Katharinen gehört als Nagelkreuzzentrum seit 1960 dem weltweiten Netzwerk der Nagelkreuzgemeinschaft an. Das Nagelkreuz, Zeichen der Versöhnung zwischen ehemals verfeindeten Völkern, wurde ursprünglich aus drei großen Zimmermannsnägeln gebildet, die nach den zerstörerischen Bombenangriffen der deutschen Luftwaffe im November 1940 aus der noch rauchenden Ruine der mittelalterlichen Kathedrale in Coventry gezogen wurden. Im Juli 1943 erlitt St. Katharinen während der alliierten Luftangriffe ein ähnliches Schicksal.

16 Jahre später, im September 1959, wurde schließlich ein starkes Zeichen der Vergebung und Versöhnung zwischen beiden Völkern gesetzt, als die Kantorei St. Katharinen als erster deutscher Chor vor dem Versöhnungsaltar in den Ruinen der zerstörten Kathedrale in Coventry sang – im Hintergrund das nach den Luftangriffen in die Mauer gemeißelte „FATHER FORGIVE“. Im Jahre 1959 wurde das Versöhnungsgebet von Coventry formuliert und wird seitdem an jedem Freitagmittag um 12.00 Uhr im Chorraum der Ruine der alten Kathedrale in Coventry gebetet:

Alle haben gesündigt und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. (Römer 3,23)

Darum beten wir:

Den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse: VATER; VERGIB!
Das habsüchtige Streben der Menschen und Völker, zu besitzen, was nicht ihr eigen ist: VATER; VERGIB!
Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet. VATER; VERGIB!
Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der anderen: VATER; VERGIB!
Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Heimatlosen und Flüchtlinge: VATER; VERGIB!
Die Sucht nach dem Rausch, der Leib und Leben zugrunde richtet: VATER; VERGIB!
Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott: VATER; VERGIB!

Seid untereinander freundlich, herzlich und vergebt einer dem anderen, gleichwie Gott Euch vergeben hat in Christus. 
(Epheser 4,32)

AMEN

Mit Ihrer Katharinen-Förderung würdigen Sie nicht nur die Wiederaufbau-Leistungen der Hamburgerinnen und Hamburger nach dem Zweiten Weltkrieg, sondern setzen zugleich ein Zeichen für Völkerverständigung und Versöhnung.

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Foto: Bildarchiv des Denkmalschutzamtes Hamburg | St. Katharinen nach der Zerstörung im II. Weltkrieg

FÜR OFFENHEIT & PERSPEKTIVWECHSEL

Foto: Michael Zapf | Blick auf die rekonstruierte Barock-Orgel

Helligkeit, Weite, Großzügigkeit und Klarheit gehören zu den Begriffen, die Besucher zuerst mit dem Katharinen-Inneren verbinden. Der imposante Raum in Gestalt einer Pseudobasilika (aufgrund der vermauerten Obergaden) besticht durch seine Höhe und Weite und die zwölf mächtigen runden Pfeiler, die hoch ins Gewölbe streben. Die klare Form, die noble Schlichtheit und die helle Ausstrahlung faszinieren, die vergoldeten Sterne am Deckengewölbe kommen auf diese Weise besonders zur Geltung.

Es gibt in St. Katharinen keine Seitenaltäre und kaum Wandgemälde. In diesem Raum ist der Besucher gefragt, sich zu bewegen und selbst zu verorten. Er ist gefragt, sich und seinen Glauben einzutragen in die Glaubensgeschichte dieser 760 Jahre alten Mauern. St. Katharinen atmet Freiheit, hier wird niemand gelenkt, hier sucht man sich seinen Platz, indem man herumgeht. Der offene Raum lädt ein zu Positions- und Perspektivwechseln und bietet immer neue Blickwinkel und Sichtachsen zwischen den Arkaden. St. Katharinen erschließt sich am besten als Wegekirche.

So unverstellt und frei wie der Raum ist auch der Geist, der in dieser Kirche weht. St. Katharinen ist ein offenes Gotteshaus, in dem die Gemeinde oder ein klassisches, christlich interessiertes Hauptkirchenpublikum ebenso willkommen ist wie der Skeptiker und Zweifler, der religiöse Vagabund oder die Konfessionslose. Entsprechend heterogen und experimentierfreudig ist die Katharinen-Gemeinde: Nachtkirchenangebote wie die Oster- und Adventsnacht, Mittagsandachten und Abendgottesdienste werden erprobt, um den sich verändernden Bedürfnissen und Anfragen der Menschen Rechnung zu tragen. Mit ihrem gottesdienstlichen und musikalischen Angebot möchte St. Katharinen auf die Vielfältigkeit ihres Umfelds reagieren.

„So ist die Katharinenkirche in vielerlei Hinsicht ein Ort der Offenheit, der anregt zu Kultur und Dialog und neuen Blickwinkeln. Es braucht Räume wie sie, Räume in einem anderen Licht, mit einem anderen Deutungshorizont“, so Bischöfin Kirsten Fehrs. Helfen Sie mit Ihrer Spende, St. Katharinen als Ort der Offenheit zu bewahren.

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FÜR KULTUR-LIEBHABER

Foto: Oliver Quellmalz | Oster-Kulturnacht 2016
Foto: Frank Berno Timm | Osternacht 2014
Foto: Unbekannt | Lausch Lounge 2013
Foto: Marcus Meyer | Bochabela String Orchestra
Foto: Oliver Quellmalz | Oster-Kulturnacht 2016
Foto: Frank Berno Timm | Oster-Kulturnacht 2014
Foto: Frank Berno Timm | Akademiewoche 2013
Foto: Steinbrener/Dempf & Huber - To be in Limbo (Hamburger Architektursommer 2015)
Foto: Oliver Quellmalz | Oster-Kulturnacht 2016
Foto: Thomas Hampel | Ausstellung Hafen Hamburg
Foto: Jonas Wölk | Harbour Front Lesung

Kultur lässt sich an vielen Orten Hamburgs erleben, in St. Katharinen aber auf eine ganz besondere Art und Weise. Es wäre nahezu eine Verschwendung, diesen einzigartigen Raum kulturellen Veranstaltungen vorzuenthalten. Jedes Konzert, jede Ausstellung, jede Film- oder Theateraufführung, jede Lesung erhält im sakralen Rahmen eine eigene Farbe, einen zusätzlichen Deutungshorizont. So leistet St. Katharinen als Kulturraum zugleich einen Beitrag zur Bildung, nicht zuletzt, weil dies ein allen offener Ort ist, an dem Menschen häufig (leider nicht immer) kostenlos Kultur erleben können.

Drei Tage lang war St. Katharinen die Kulturkirche des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2013. Nicht ohne Grund, denn auch darüber hinaus gilt sie als die Kulturkirche unter den Hauptkirchen, ob als Initiatorin eines neuartigen kulturell-spirituellen Formats, den „liturgischen Kulturnächten“, als Veranstalterin der Schüler-Kunstausstellung oder als Kopperationspartnerin von Elbphilharmonie, Elbjazz, Lausch Lounge, Thalia Theater, Flexiblem Flimmern und Harbour Front.

KULTUR MADE IN KATHARINEN

Ein Kirchenbesuch ist heute für viele keine Selbstverständlichkeit mehr. So sehr, wie sich die einen in klassischer Orgelmusik und Sonntagsgottesdienst beheimatet fühlen, so wenig kommen die anderen damit in Berührung. Die beim ersten Hören oft nicht leicht zugängliche Musik, die unbekannte Liturgie und der ungewohnte sakrale Rahmen erzeugen nicht selten ein „Fremdeln“.

In St. Katharinen empfinden wir dies als spannende Herausforderung. Wie kann es uns gelingen, das Interesse an Kirche und Katharinen nachhaltig zu wecken? Wie erreichen wir Menschen, die aufgrund ihres Alters oder der Angebotsfülle einer Großstadt Kirche bisher nicht im Blick haben? Unsere Antwort: Wir überlegen uns neue Wege der Ansprache, wagen dabei auch gern Experimente und entwickeln sie bei Erfolg weiter und weiter.

Wie z. B. unsere liturgischen Kulturnächte, bei denen wir mit unterschiedlichsten Kulturschaffenden zu aktuellen Themen zusammenarbeiten und sie auf ungewöhnliche, oft überraschende Weise präsentieren. Dabei stehen Kunst, Kultur und Liturgie nicht als ästhetische Phänomene für sich, sondern versuchen, immer auch Bezüge zur Alltagswelt herzustellen. Wir hoffen, so den Schatz und die Tradition unseres christlichen Glaubens erfahrbar zu machen und damit auch in eher stürmischen Zeiten Inspiration und Orientierung zu stiften. Wollen Sie uns dabei unterstützen? Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

MUSIK

In seiner schlichten und zugleich erhabenen gotischen Architektur bildet der Katharinen-Kirchraum für musikalische Darbietungen einen für Hamburg unvergleichlichen Resonanzraum. Werke sakraler Natur finden hier ihre Heimat, neben der klassischen Kirchenmusik der Barock-Orgel oder Katharinen-Kantoreien auch neuere Stücke wie Tan Duns Water Passion, das Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie-Reihe „Lux aeterna“ 2015, oder die eigens für unsere Kinder- und Jugendkantorei komponierte „Wassermusik“ von Daniel Stickan aus dem Herbst 2015.

Auch für säkulare Musik stellt St. Katharinen einen außergewöhnlichen Rahmen dar, wie die vergangenen Konzerte des Elbjazz Festivals belegten. Bugge Wesseltoft, der während des Festivals im Mai 2010 zum ersten Mal in St. Katharinen auftrat, war z. B. so begeistert von der besonderen Atmosphäre des Raums, dass er im November darauf ein Konzert außerhalb der Festivalzeit anschloss. Oder die Formate Lausch Lounge und Nacht der Kirchen, durch die sich St. Katharinen als Singer- und Songwriterkirche einen Namen gemacht hat, die begabten jungen Musikerinnen und Musikern eine besondere Auftrittsmöglichkeit bietet. Bei jeder Lausch Lounge wird  vor Beginn der Veranstaltung ausdrücklich auf die Außergewöhnlichkeit des Raumes hingewiesen, der zugleich als „Ort des Respekts“ (so der Initiator Michy Reincke) gewürdigt wird. Menschen, die eine Kirche sonst kaum erreicht, erleben auf diese Weise einen Raum, der aus sich heraus eine geistliche Ausstrahlung hat. Musik klingt und wirkt hier anders als in einem Club oder Konzertsaal – das spüren und genießen alle.

So wertvoll die musikalischen Kooperationen für St. Katharinen sind, so viel wird auf die Qualität des „Hausgemachten“ wertgelegt, ob bei unserer großen Barock-Orgel und Kantorei oder unserer Hamburger Kinder- und Jugendkantorei.

Mit Ihrer Förderung tragen Sie dazu bei den einzigartigen "Katharinen-Resonanzraum" zu erhalten und unsere musikalische Arbeit erfolgreich fortzusetzen. 

KUNST

Kirche und Kunst hinterfragen die Wirklichkeit, das scheinbar Selbstverständliche. Sie suchen nach Sinn-Dimensionen hinter der sichtbaren Realität. Beiden geht es um ein „Mehr“ im Leben, was oft eine Kritik an den gegebenen Umständen impliziert. Das macht beide so kraftvoll und gibt ihnen das Potential, zu verändern.

Der besondere Zauber des Kirchraums wirkt sich nicht nur auf die darin aufgeführte Musik aus, ähnliches gilt auch für die Kunst. Hier finden Ausstellungen statt, die der Kunst der Gegenwart einen einzigartigen Darstellungsort bieten. Kunst darf stören, irritieren, verfremden, hinterfragen. Sie kann sich nur entfalten, wenn man ihr Freiheit lässt. Dazu lädt gerade der Katharinen-Kirchraum ein, der dabei nie „nur“ Ausstellungsraum bleibt, sondern zu Diskurs und Dialog mit den Traditionen der Kirche und dem Auftrag des Evangeliums auffordert.

Hier werden religiöse Motive und Themen bildnerisch umgesetzt, zum Teil auch vor Ort hergestellt, wie 2008 die temporäre Altarinstallation „Lumen Christie’s“ von Max Frisinger aus Resten der Sanierungsbaustelle. Auseinandersetzungen mit Kunstwerken, die sich nicht christlich verstehen bzw. christliche Traditionen kritisch kontrastieren, sind ebenso willkommen. St. Katharinen ist in dieser Hinsicht experimentierfreudig und hat dies nie bereut. Der Raum hat eine große Kraft, er hält viel aus, auch Kunstwerke, die sich auf den ersten Blick nicht ästhetisch an den Raum anpassen und in ihn einordnen, wie die riesige Felsbrocken-Skulptur „To be in Limbo“ von Steinbrener/Dempf & Huber im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2015.

Damit Kunst und Kirche sich auch weiterhin inspirieren können, braucht es sakrale Räume wie diesen. Ihre Spende hilft, unseren Kirchraum zu bewahren!

FILM & THEATER

Zwei weitere Kunstformen ergänzen diesen Dialog zwischen Kirche und Kultur: Film und Theater.

In Kooperation mit dem Fachbereich Praktische Theologie der Universität Hamburg, dem „Flexiblen Flimmern“ und den Katharinen-Kantoreien werden großformatige Kinofilme im Kirchraum oder am Turmgemäuer gezeigt. Diese Rezeption religiöser wie nicht religiöser Stoffe im kirchlichen Rahmen stellt den Zuschauer ganz unmittelbar vor die Frage nach Gott.

Ähnlich das Theater. Es will unterhalten, Anstoß erregen, Gewissen schärfen, Visionen abbilden, Werte diskutieren, menschliche Größe und menschliches Elend widerspiegeln. Die Kirche will von Gott erzählen und Menschen im Glauben aufeinander verweisen, auf dass sie einander trösten, ermutigen, stärken durch Wort und Sakrament, durch Zuspruch und Segen, durch Taten der Liebe. Theater und Kirche treffen sich, wo sie existentielle Fragen stellen. Theater verzichtet dabei meist auf letztgültige Antworten, Kirche bietet sie, erzählend, mahnend, seelsorgend, mit allen Sinnen, mit Ritualen, in Gemeinschaft, verbindlich.

Der Dialog mit dem Theater und die Inszenierung einzelner Szenen sind seit den 1950er Jahren Tradition an St. Katharinen. Damals hat Hauptpastor Hartmut Sierig, der selbst eine Schauspielschule besucht hatte, Aufführungen im Kirchraum initiiert. In den vergangenen Jahren wurden – z. B. in Zusammenarbeit mit dem Thalia Theater – Szenen aus einzelnen Theaterstücken aufgeführt und interpretiert. Die Besuche von Mitgliedern des Theater-Ensembles im Gottesdienst wurden erwidert durch Besuche der Gemeinde im Theater und anschließende Diskussionen zu religiösen Dimensionen gegenwärtiger Produktionen.

Aufführungen von Film und Theater setzen im kirchlichen Kontext oft ganz neue Assoziationen frei. Um diese inspirierenden Aufeinandertreffen auch künftig zu gewährleisten, brauchen wir Ihre Unterstützung!

LITERATUR

Die einzigartige Qualität des Raumes macht St. Katharinen nicht nur zu einer gefragten Kooperationspartnerin für Musik- oder Theaterveranstalter, sondern ebenso für andere hochwertige Formate wie das internationale Harbour Front Literaturfestival.

Ob nationale oder internationale Bestsellerautoren wie Ferdinand von Schirach, Gerd Ruge, Elke Heidenreich, Cornelia Funke, Connie Palmen, Karin Slaughter, Liza Marklund oder Amy Tan, niemanden hat sein Auftritt in so außergewöhnlichem Rahmen unberührt gelassen, bei jeder Lesung wurde auf die besondere Atmosphäre des Ortes Bezug genommen. Autoren und Publikum erleben auf diese Weise einen ganz speziellen, vielleicht sogar unvergesslichen Abend, und St. Katharinen freut sich über Hunderte von Besuchern, die in der Festivalzeit Tag für Tag ihren Weg in die Kirche finden, viele von ihnen vermutlich zum ersten Mal.

Für bereichernde Kooperationen wie diese wollen wir auch weiterhin gerne unseren Kirchraum zur Verfügung stellen. Unterstützen Sie uns dabei?

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Foto: Jonas Wölk | Harbour Front Lesung mit Rafik Schami 2015

Für Orgel- und Chor-Förderer

Foto: Michael Zapf | Barock-Orgel
Foto: Matthias Fischer | Kantorei St. Katharinen

Unsere 2013 geweihte, rekonstruierte Barock-Orgel z. B. gehört zu den kostbarsten und klangschönsten Instrumenten Europas. Gottesdienst- und Konzertbesucher, Studenten der Hamburger Musikhochschule sowie Orgelliebhaber und Organisten aus aller Welt wissen ihren besonderen Klang zu schätzen. Schon die berühmten Organisten Heinrich Scheidemann und Johann Adam Reincken wirkten im 17. und 18. Jahrhundert an diesem Instrument und Johann Sebastian Bach spielte hier im Jahre 1720 ein legendäres Konzert.

Die Orgel ist jeden Sonntag um 11.00 Uhr im Gottesdienst und regelmäßig im Konzert zu hören. Und hier können Sie mehr über das außergewöhnliche Instrument erfahren.

Unsere rund 100 Mitglieder starke Kantorei ist nicht nur regelmäßig an der Gestaltung der Gottesdienste beteiligt, sondern führt ebenso anspruchsvolle Oratorien und A-cappella-Konzerte auf; auch die kleinere Seniorenkantorei ist ein fester Bestandteil des musikalischen Gemeindelebens. Beide Kantoreien stehen unter der Leitung unseres Kirchenmusikdirektors Andreas Fischer. Lesen Sie hier mehr über das Chor-Angebot.

Liegt Ihnen eine lebendige Kirchenmusik in Form von Orgel-Konzerten und Kantorei-Auftritten am Herzen? Dann unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende!

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Für Kinder- und Jugendkantorei-Freunde

Foto: Mirjam Büttner | Hamburger Kinder- und Jugendkantorei St. Katharinen | St. Petri
Foto: Mirjam Büttner | Hamburger Kinder- und Jugendkantorei St. Katharinen | St. Petri

Gemeinsam mit der Hauptkirche St. Petri 2010 gegründet, ist St. Katharinen ohne die Hamburger Kinder- und Jugendkantorei nicht mehr vorstellbar. Rund 160 Kinder von 4-14 Jahren treffen sich hier wöchentlich zum gemeinschaftlichen Singen. Das Angebot gilt Hamburg weit und ist für Kinder, Jugendliche und Angehörige kostenfrei, kleine Sängerinnen und Sänger aus Elternhäusern aller sozialen Schichten sind herzlich erwünscht. Und auch, wenn die Kantorei in den Hauptkirchen beheimatet ist, versteht sie sich als konfessionsübergreifendes Angebot, d. h. die Zugehörigkeit zur Kirche ist keine Voraussetzung zur Mitgliedschaft im Chor.

Höhepunkte im Chorjahr sind neben dem regelmäßigen Singen im Gottesdienst die Aufführungen von Kantaten und Krippenspiel oder Auftritte zu besonderen Gelegenheiten wie der jährlichen Eröffnung des Hamburger Weihnachtsmarktes. Und natürlich ist die Kinderkantorei auch bei Gemeindefesten, Veranstaltungen in der HafenCity, wie beim Apfelbäumchenpflanzen zum Reformationstag, und beim Erntedankgottesdienst im Hafenmuseum dabei.

Über die Chorarbeit kommen die Kinder auf ungezwungene Weise mit den Botschaften und Fragestellungen des christlichen Glaubens sowie den damit verbundenen Werten in Berührung. Sie erfahren, wie Musik und Kirche Gemeinschaft stiften und zum Gemeinwesen in Kirche und Gesellschaft beitragen können.

Ohne Fördermittel könnte all dies nicht ermöglicht werden. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, die Arbeit der Hamburger Kinder- und Jugendkantorei erfolgreich fortzusetzen!

PS: Wollen Sie weiteres über die Kinder- und Jugendkantorei erfahren? Dann klicken Sie hier

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FÜR FÖRDERER VON KINDERN, KULTUR & BILDUNG

Foto: Unbekannt | Kindermusical 2010
Foto: Mike Brauner | Bolzplatz in der HafenCity
Foto: Andrea Wagener | Katharina feiert 2007

Kirche als Kulturraum kann einen wichtigen Beitrag zur Bildung leisten, besonders, wenn Kinder die Adressaten kultureller Bildung sind und die Hauptrollen in eigens für sie entwickelten Formaten spielen.

Seit dreißig Jahren ist St. Katharinen z. B. Veranstalterin der Schüler-Kunstausstellung. Hier können Kinder aller Hamburger Schulen zu einem bestimmten Thema ihre Kunstwerke in der Kirche ausstellen. Mit einer großen Vernissage kurz vor den Sommerferien wird dieses Ereignis eröffnet und ist dann über den Sommer für alle Besucherinnen und Besucher in der Kirche zu sehen. Dass Kindern ein so großer Raum zur Verfügung gestellt wird, macht sie zu stolzen Künstlern und wertschätzt ihre Werke in besonderer Weise.

Ein weiteres Standbein des Bildungsauftrags für Kinder ist die Kirchenpädagogik. Ihre Angebote richten sich an Klassen aller Schulen und ermöglichen Kindern und Jugendlichen, den Kirchraum zu entdecken und sich spielerisch Kenntnisse über die christliche Religion und deren Bedeutung für die uns prägenden Werte anzueignen, ohne dass dabei ein Bekenntnis oder eine Mitgliedschaft abgefragt würde.

Oder das Harbour Front Literaturfestival: Einmal im Jahr wird im Rahmen des Lesefests von Christine Kühne in St. Katharinen das „Hamburger Tüdelband“ verliehen; Hamburger Schüler wählen hierfür ihren deutschsprachigen Lieblings-Autoren und sind dann live bei der Preisverleihung mit Lesung und Autorenbefragung dabei.

Ein Herzstück unserer Arbeit mit Kindern stellt natürlich die Hamburger Kinder- und Jugendkantorei dar, die St. Katharinen gemeinsam mit der Hauptkirche St. Petri gegründet hat – mehr erfahren Sie hier.

Doch auch auf andere Art mischt sich St. Katharinen musikalisch ein, indem sie z. B. Singpatenschaften initiiert. Dabei singen – in Kooperation mit dem Klub.K – Ehrenamtliche aus Katharinen in der Katharinen-KiTa mit den Kindern Lieder aus ihrer Kindheit und von heute.

Nicht zu vergessen natürlich die vielen, über das Jahr verteilten kleineren und größeren Projekte mit Kindern: Ob der Pastor mit Jugendlichen aus sozial schwächeren Familien in der Kirchenküche backt, der Nikolaus in der HafenCity begrüßt wird, die Pastorin den KiTa-Kindern die Bedeutung von Ernte dank erklärt, sich die Gemeinde an einer „Bolzplatz-Initiative“ in der HafenCity beteiligt, die Konfirmanden eine unvergessliche Osternacht in der Kirche verbringen oder zu den Sonntagsgottesdiensten zeitgleich eine „Kinder-Kirche“ angeboten wird, die besonderen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen stehen immer wieder im Mittelpunkt.

Damit wir sie auch weiterhin fördern können, benötigen wir Ihre Hilfe!

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Foto: Mirjam Büttner | Hamburger Kinder- und Jugendkantorei

FÜR HAUPTKIRCHEN-BESUCHER

Foto: Michael Zapf | Wiedereröffnung 2012

Sie kennen zwar die Bezeichnung „Hauptkirche“ und ihre fünf Hamburger Vertreter, wissen aber nicht genau, was sich dahinter verbirgt? Damit befinden Sie sich in bester Gesellschaft, denn kaum einer weiß heute noch, was „Hauptkirche“ eigentlich bedeutet. Kein Wunder, denn ihre Ursprünge reichen ein paar Jahrhunderte zurück.

Im 16. Jh. führte die Freie Reichsstadt Hamburg unter Mitwirkung von Johannes Bugenhagen (einem bedeutenden Reformator und Weggefährten Martin Luthers) eine neue Kirchenordnung ein, die in den darauffolgenden Jahrhunderten das kirchliche Leben in Hamburg regelte. Damals war die Hamburger Stadtverfassung auf das engste mit der Kirchenverfassung verbunden: Die Gemeinden von St. Petri, St. Nikolai, St. Katharinen, St. Jacobi und später St. Michaelis bildeten jeweils ein Kirchspiel mit der Kirche als „Hauptkirche“, der verschiedene „Filialkirchen“ unterstanden, und zugleich eine politische Einheit in der Stadt (heute: Stadtteil) mit Abgeordneten in der Bürgerschaft sowie einer eigenen Bürgerwehr. Die Pastoren wirkten bei der Schulaufsicht mit; auch der Bau der Stadtbefestigung und das Feuerlöschwesen, bei dem jeder Bürger zur Mitarbeit verpflichtet war, wurden von den Kirchspielen organisiert.

Heute erfüllen die fünf Hamburger Hauptkirchen neben ihrer Funktion als Gemeindekirche auch die Rolle als „Kirche für die Stadt“. Dabei sollen ihre zumeist anspruchsvollen Angebote Zielgruppen aus ganz Hamburg ansprechen, so dass sie über ihre räumliche Verortung als „City-Kirche“ hinaus zu den geistlichen und kulturellen Mittelpunkten Hamburgs gehören. Auch Hamburgs Bürgermeister haben sich immer wieder zur besonderen Bedeutung der Hauptkirchen bekannt. Sie sind „die wahren Zeugen der Geschichte unserer Stadt. Sie sind ein Stück Heimat, ein Ort der Besinnung, der Begegnung, aber auch der Zuflucht. Damit prägen sie nicht nur unser Stadtbild, sondern auch die Menschen in dieser Stadt“, so z. B. Ole von Beust.

Die Mehrheit derer, die sich unserer Hauptkirche verbunden fühlt, kommt aus dem gesamten Stadtgebiet. Entsprechend definieren sich Katharinenprogramm und –profil über die Stadtteilgrenzen hinaus, auch stadtweite Gedenk- und Festtage werden hier bedacht oder in repräsentativem Rahmen begangen. Dazu gehören z. B. das Gedenken an die Bombennächte der Operation Gomorrha oder die Zusammenarbeit mit Amnesty International am Buß- und Bettag.

St. Katharinen muss und darf als Hauptkirche besonderen Aufgaben gerecht werden. Doch auch, wenn wir Kirche für die ganze Stadt sind, ist unsere Gemeinde aufgrund der innerstädtischen Lage mit gut 1.000 Mitgliedern verhältnismäßig klein. Seien Sie mit Ihrer Förderung ein „Mitglied im Geiste“ und helfen Sie uns, die jahrhundertealte Hauptkirchen-Tradition fortzusetzen! 

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Foto: Michael Zapf | Bischöfin Kirsten Fehrs bei der feierlichen Wiedereröffnung von St. Katharinen 2012

FÜR UNIVERSITÄTS-FÖRDERER

St. Katharinen ist die Universitätskirche Hamburgs und als solche Treffpunkt für Studierende und Lehrende, hier finden die regelmäßigen Uni-Gottesdienste und besonderen akademische Veranstaltungen statt. Während des Semesters wird alle vierzehn Tage der Universitätsgottesdienst als Abendgottesdienst veranstaltet. Er wird in einem liturgischen Seminar an der Universität vorbereitet und in St. Katharinen dann inszeniert und durchgeführt. Prediger sind Hochschullehrer aus dem Fachbereich Evangelische Theologie, manchmal bekannte Gesichter aus Hamburgs Kultur- und Politikszene sowie einmal im Semester auch die Studierenden selbst.

Das Format zeichnet sich dadurch aus, dass die gewohnte Liturgie durch musikalische und szenische Elemente aufgebrochen wird. So gibt es neben der Orgel immer Künstler, oft aus dem Jazz, die die Predigt in einem eigenständigen Beitrag musikalisch kommentieren. Und es gibt immer zusätzlich zur Predigt eine von den Studenten aufgeführte Inszenierung zum Predigttext.

Die Gottesdienstgemeinde wird vor allem von Studierenden und Lehrenden aus den Hamburger Universitäten geprägt, findet aber auch Zulauf durch andere Interessierte. Darüber hinaus wird der Status als Universitätskirche im Katharinen-Alltag u. a. gelebt durch Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater sowie der HafenCity Universität.

Unterstützen Sie St. Katharinen dabei, weiterhin mit den Universitäten dieser Stadt kooperieren und ihren Raum für besondere Formate und Experimente zur Verfügung stellen können.

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FÜR PREISBEWUSSTE

Foto: Michael Zapf | Bauwerk des Jahres 2012 - Sonderpreis Denkmalpflege
Foto: Michael Zapf | Deutscher Preis für Denkmalschutz 2014

„Mit scharfem Blick, nach Kennerweise,
Seh ich zunächst mal nach dem Preise.
Und bei genauerer Betrachtung
Steigt mit dem Preise auch die Achtung.“ 

Wenn Wilhelm Busch hier auch an eine andere Art von Preis gedacht hat, lässt sich diese Strophe doch wunderbar „doppelt verstehen“. Wir jedenfalls haben uns sehr gefreut, als wir von unseren Preisen erfuhren. Denn eine Auszeichnung ist nicht nur eine Ehre, sondern zugleich eine besondere Wertschätzung des Geleisteten; und wo das Geleistete sich über einen größeren Zeitraum erstreckt und mit nicht weniger großen Anstrengungen verbunden war, nimmt man die Anerkennung dieser Leistung umso dankbarer entgegen. Nicht zuletzt stellvertretend für jene, die den Erfolg dieser „Preis werten“ Arbeit erst möglich gemacht haben, wie in unserem Fall vor allem unsere Unterstützer und Ehrenamtlichen.

  • Bauwerk des Jahres 2012 – Sonderpreis Denkmalpflege: Vergabe 2013 vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg für die vorbildliche Sanierung des Kirchraums. „Alle neu geschaffenen Elemente zeigen sich als deutlich erkennbare Werke der Gegenwart. Sie zeugen von besonderem Einfühlungsvermögen in den historischen Kirchenraum und respektvoller Akzeptanz gegenüber dem Wiederaufbau nach dem Krieg. Damit haben Renovierung und Neugestaltung von St. Katharinen Vorbildcharakter“, so ein Ausschnitt aus der Laudatio von Friedhelm Grundmann über die vom Architekturbüro Helmut Riemann/Lübeck geplante und durchgeführte Sanierung.

  • Deutscher Preis für Denkmalschutz 2014: Vergabe 2014 vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz an den Katharinen-Förderverein Bauhütte „für sein unermüdliches Engagement und seinen vorbildlichen Einsatz zur Rettung der Kirche St. Katharinen“. Damit wird ihm die höchste Auszeichnung zuteil, die auf diesem Gebiet in Deutschland verliehen wird.

  • HamburgLesen 2014 – Shortlist: Nominierung 2014 von der Hamburger Staatsbibliothek für das von St. Katharinen herausgegebene Buch „St. Katharinen. Die Hauptkirche und ihr Viertel – eine Wiederentdeckung“. Mit diesem Preis wird jährlich ein Werk prämiert, das sich in herausragender Weise mit Hamburg befasst. Von 1.500 zur Auswahl stehenden Büchern landete das Katharinen-Buch unter der Endauswahl der letzten sieben. Ulrich Greiner, u. a. Herausgeber des Magazins ZEITLiteratur: „Jeder Hamburger kennt St. Katharinen. Wirklich? Er kann die Kirche, ihre Geschichte, ihre Bedeutung für die Stadt nur kennen, wenn er diesen exquisit gestalteten Bildband kennt: ... Am Ende porträtiert dieses Buch nicht allein das Kirchspiel, sondern das Herz Hamburgs – und damit die ganze Stadt.“

Auch Sie finden St. Katharinen ausgezeichnet? Dann unterstützen Sie gerne unsere Arbeit!

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Foto: Michael Zapf | Wiedereröffnungs-Gottesdienst 2012