Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2

Kirche  Aktuelles  Musik  Gemeinde  Kinder, Jugend & Familie  HafenCity  Service  Kontakt  

startseite   /   kinder, jugend & familie   /   anstiften
Anstiften

Anstiften


© Genety e.V.

Kleiner Hafenmeister ganz groß
Kinder bewegen die HafenCity

2009 feierte die Körber-Stiftung den 100. Geburtstag ihres Stifters Kurt A. Körber und das 50-jährige Bestehen der Stiftung. Im Geiste des Hamburger Ehrenbürgers wollte die Körber-Stiftung dieses Doppeljubiläum nutzen, um Engagement von Hamburgern für Hamburger zu unterstützen.

660.000 Euro für gesellschaftliche Innovationen!

Mit der Initiative »Anstiften! 50 Impulse für Hamburg« lobte die Körber-Stiftung in einem großen Ideenwettbewerb 50 mal 5.000 Euro für innovative Projekte aus. Diesen Einsatz sollten 50 Partnerunternehmen aus der Hamburger Wirtschaft verdoppeln. Schließlich fanden sich nicht 50, sondern 66 Hamburger Unternehmen, die Anstifter werden wollten, und schafften damit ein Innovationskapital von 660.000 Euro.

1.070 Projektideen wurden beim Wettbewerb eingereicht. 66 gemeinnützige Projekte mit zukunftsweisenden Ideen oder neuen Ansätzen wurden von einer unabhängigen Jury unter Vorsitz von Jörg Pilawa ausgewählt und prämiert.

Die Hauptkirche St. Katharinen ging eine Partnerschaft mit der HafenCity GmbH ein und initiierte das Projekt: „Kleiner Hafenmeister ganz groß – Kinder bewegen die HafenCity“.

Im Projekt „Kleiner Hafenmeister ganz groß – Kinder bewegen die HafenCity“ macht die Hauptkirche St. Katharinen mit Partnern aus dem Bereich der Kinderbetreuung vor Ort die Probe auf’s Exempel und bringt die ins Spiel, denen die Zukunft gehört: die Kinder.

Erste Partner sind der Hort der „Katharinenschule“, der vom „pme Familienservice“ betrieben wird und die „Katharinen-KiTa“ in der HafenCity. Die Vernetzung der HafenCity mit den anliegenden Stadtteilen im Hafen – Altstadt/Neustadt, Speicherstadt, Rothenburgsort, Veddel, Wilhelmsburg - gehört zu den ausgesprochenen Zielen des Projekts.

Die „Kleinen Hafenmeister“ inszenieren generationsübergreifend Partizipation von Kindern in der wachsenden Stadt. Das geschieht an dem Ort, an dem Hamburg sich gerade neu erfindet: in der HafenCity und den benachbarten Quartieren.

Als „Kleine Hafenmeister“ erkunden die Kinder des „Katharinenhorts“ und der „Katharinen-Kita“ ihre Stadt spielerisch, künstlerisch und musikalisch, machen sich die Stadt zu eigen, melden sich zu Wort, tragen ihre Wünsche ein und suchen nach Partnern, die ihre Forderungen umzusetzen. Dabei treffen sie auf Erwachsene, die ihrerseits ehrenamtliches Engagement in die Kinder investieren, bei Schularbeiten helfen, mit den Kindern musizieren und singen, Finanzierungsmöglichkeiten erschließen und mit den Kindern den Stadtteil erkunden am Land und auf dem Wasser. Kinder und Erwachsene lernen, die Stadt jeweils mit den Augen des jeweils anderen zu sehen und, wo nötig, sich für Änderungen einzusetzen.

Das Projekt „Kleiner Hafenmeister ganz groß – Kinder bewegen die HafenCity“ ist in 5 Teil-Projekte gegliedert:

  1. Kinder als Verkehrsdetektive den Verkehrssünden auf der Spur
    Schon für Erwachsene ist der wilde Straßenverkehr nicht immer das Sicherste an einer Großstadt. Für Kinder allerdings kann es wirklich gefährlich werden, wenn sie die Risiken nicht richtig einschätzen können. Das Projekt versucht mit den kleinen Verkehrsteilnehmern spielerisch die Gefahren in ihrer Umwelt kennenzulernen und sie dafür zu sensibilisieren.
  2. Body-Parkour-Percussion
    Das Projekt nimmt die vielfältigen Möglichkeiten und Facetten von Rhythmus und Bewegung auf. Dazu erhalten die Kinder Schlagzeugs-Sticks. Mit den Stöcken erproben die Kinder verschiedene Rhythmen und Schlagtechniken unter professioneller Anleitung. Allerdings spielt man nicht auf einem normalen Schlagzeug. Zusammen mit einem aufregenden „Spaziergang“ erkunden die kleinen Musiker die HafenCity auf tonaler Ebene – sie trommeln auf allem was ihnen unter die Sticks gerät und entwickeln gezielt verschiedene Gruppen-Performances.
    Das Projekt wird zusammen mit dem GENETY e.V. durchgeführt.
    www.reffimedia.de/hafenmeister
  3. Canto Elementar – kleiner Hafenmeister singt ganz groß
    Dieses Projekt möchte Bewohner des Quartiers mit den Kindern im Quartier bekannt machen und versucht die KiTa und den Hort als Ort zivilgesellschaftlichen Engagements nahe zu legen. Die Idee des Projektes ist, dass ältere Menschen im Hort und in der Katharinen-KiTa mit den Kindern zusammen singen. Ältere Menschen sollen die Lieder ihrer Kindheit – meist Volkslieder – den Kindern von heute nahebringen und mit ihnen zusammen singen. Die ehrenamtlich tätigen Erwachsenen erhalten dabei auch eine Fortbildung und Anleitung.  Gefördert wird das Projekt von der Yehudi Menuhin Stiftung.
  4. Die kleinen Hafenmeister mit Hafenpatent auf großer Hafenrundfahrt
    Zur HafenCity und zu den benachbarten Quartieren gehört die Elbe einfach dazu. „Der kleine Hafenmeister auf großer Hafenrundfahrt“ zielt darauf, die Wasserflächen nicht allein als Grenzen zu erleben sondern als einen eigenständigen Lebensraum und Verkehrsweg, der zudem einen spannenden Perspektivwechsel auf die Stadt bewirkt. Ziel soll es sein, mit den Kindern zusammen eine Hafenrundfahrt auf Barkassen zu entwickeln, sodass die kleinen Hafenmeister später auch selbst das Mikrofon in die Hand nehmen können und interessierten Passagieren, ihre Stadt und den Hafen aus ihrer Sicht zu beschreiben.
  5. Von der Baustelle bis zur Chefetage
    Baustellen sind laut und staubig und bergen eine Vielzahl von Gefahrenquellen für Kinder. Die Macher und Planer der Großbaustelle HafenCity sitzen in Büros, die ebenso wenig kinderfreundlich angelegt sind. Beide Lebensbereiche sind auch in naher Zukunft nicht aus dem Quartiers-Bild wegzudenken und die Herausforderung der kleinen Hafenmeister besteht darin, sich beide Bereiche anzueignen. Den Kindern Zugang zu diversen Baustellen zu verschaffen und in Kontakt mit verschiedenen Gewerben zu treten soll die Kompetenz vermitteln, echte Zeitzeugen dieses großen Stadtteil-Neubaus zu sein.