Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 3 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2 Ebene 2

Kirche  Aktuelles  Musik  Gemeinde  Kinder, Jugend & Familie  HafenCity  Service  Kontakt  

startseite   /   kirche   /   sanierung   /   von neuem   /   details
Sanierung
    Vom Bau
    Vom Bedarf
    Vom Helfen
    Vom Spenden
    Von Bewahrern
    Von Neuem
    Vom Kontakt

Details

Sanierung St. Katharinen | Orgel im Wartestand

In St. Katharinen haben erhebliche Rückbaumaßnahmen den Innenraum in eine Großbaustelle verwandelt. Kaum jemand kann sich vor lauter Schmutz und Verwüstung derzeit vorstellen, wie bald daraus wieder einer der schönsten Kirchenräume Hamburgs werden soll.

Will man davon eine Vorahnung bekommen, muss man ins ferne Amsterdam reisen, wo seit Monaten an der neuen Orgel für St. Katharinen in der Orgelbauwerkstatt Flentrop gearbeitet wird. Im September 2011 machte sich eine 25-köpfige Gruppe aus der Gemeinde auf den Weg, um das inzwischen fast komplett aufgestellte Instrument zu besichtigen und den ersten Tönen zu lauschen.

Zu sehen war nicht nur das imposante Hauptgehäuse mit dem Spielschrank und den bereits eingebauten Prospektpfeifen. Auch ein großer

Teil des reichhaltigen Schnitzwerkes war zu bewundern, u. a. die großen Schleierbretter für die Pedaltürme, in denen so manches Fabelwesen zu entdecken war. Diese Dekorationen entstehen gesondert in Süddeutschland und werden zur Montage nach Holland geschickt. Christiane Sandler aus Augsburg zeichnet für diese Arbeiten verantwortlich und arbeitet gerade an den überlebensgroßen musizierenden Engelsfiguren, die die Orgelfassade bekrönen werden.

Die Werkstattarbeiten sind mittlerweile so gut wie abgeschlossen und die Orgel harrt ihres Einbaus in St. Katharinen, der eigentlich Anfang des Jahres hätte beginnen sollen. Hier gingen die Bauarbeiten aber langsamer voran als geplant. Behördliche Auflagen machten eine Untersuchung des Baugrundes erforderlich, wo sich schlimmstenfalls noch zündungsfähige Weltkriegbomben hätten versteckt haben können.

Nun gehen die Arbeiten aber wieder voran, der Einbau der Orgel startet voraussichtlich ab Mitte des Jahres und dauert etwa zwei Monate. Danach folgt eine lange Phase mit sogenannten Intonationsarbeiten: Jede einzelne der über 4.000 Pfeifen – die kleinste ca. 1 mm, die größte über 10 m lang – muss mehrfach in die Hand genommen und nachbearbeitet werden für die klangliche Endabstimmung auf die Raumakustik. Bis zur Wiedereröffnung der Kirche soll die Orgel eingebaut sein. Die klangliche Fertigstellung ist dann Mitte 2013 geplant.