
22.02.2011 - Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann
Im nächsten Jahr soll St. Katharinen in neuem Glanz erstrahlen: Die Risse und die Feuchtigkeit in den Mauern und Säulen werden behoben, die Höhe, Weite und Transparenz des Raumes werden stärker betont und die liturgischen sowie künstlerisch gestalteten Orte im Kircheninneren werden klarer in Szene gesetzt.
Wir bewahren das architektonische und theologische Erbe unserer Vorgänger und die Idee, die Botschaft von dem himmlischen Jerusalem, wie sie im Zentrum des Gloriafensters zu lesen ist, in unsere Gegenwart zu übersetzen: Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern gehen durch Zeit und Raum Gottes Verheißung entgegen.
Dazu werden wir die Wege durch die Kirche frei räumen von zu vielen Stühlen und diese in einem Keller unterbringen, der im südlichen Seitenschiff schon heute existiert, aber erweitert werden muss. In diesem Keller werden auch eine neue Heizung und der Technikraum eingebaut. Über eine Hubbühne wird er mit dem Kirchenschiff und der neuen Chorempore verbunden werden, so dass man die Stühle leichter transportieren kann.
Der Fußbodenbelag wird abgenommen, damit eine effiziente und Kosten sparende Fußbodenheizung eingebaut werden kann. Danach wird der Boden neu verlegt.
An Stelle der Winterkirche und des Abstellraumes unter der nördlichen Westwand wird eine neue Chorempore errichtet, die wie ein Tisch auf einer filigranen Stahlträgerkonstruktion Fläche schafft für Chor und Orchester. Sie wird so konzipiert, dass die neue Orgel sowohl klanglich als auch perspektivisch den Schwerpunkt an der Westseite der Kirche bildet.
Die Kirchenbänke werden überarbeitet und umgestaltet, so dass sie zukünftig demontierbar sind, ein zweites Taufbecken soll den Ort unter dem Tauffenster markieren.
Außerdem wird die Akustik verbessert und die Beleuchtung modernisiert.
Alles in allem hoffen wir, dass wir am 1. Advent 2012 die Einweihung der neuen Barock-Orgel zusammen mit dem neu gestalteten Kirchenschiff feiern können.
Ihre Ulrike Murmann
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