Fünf außergewöhnliche und vielbeschäftigte Schwestern gleichzeitig auf die Bühne zu bekommen ist gar nicht so leicht, aber ein Herzensanliegen des Festivals! Denn sie haben nicht nur eine Botschaft, sie leben sie.
Sie sind Kämpferinnen, Töchter einer jesidisch-kurdischen Flüchtlingsfamilie, Aufsteigerinnen, Aktivistinnen, Idealistinnen. Sie sind streitbar, sanft, wütend und voller Lebensenergie. Und sie glauben an etwas, das größer ist als sie selbst: an das WIR in Zeiten des Ich. Was brauchen wir in Zeiten von Hass, Hetze und Polarisierung? Diese Frage steht am Anfang. Die kraftvolle Antwort der Tekkals: Schwesternschaft und Zusammenhalt.
In ihrem Buch erzählen die fünf Schwestern, Menschenrechtsaktivistinnen und Kämpferinnen für eine bessere Welt zum ersten Mal gemeinsam ihre Geschichte – und zeigen, was unsere Gesellschaft aus ihr lernen kann, und wie wir uns gegenseitig stärken können.
Die fünf Tekkal-Schwestern sind in Hannover als Töchter einer jesidisch-kurdischen Flüchtlingsfamilie mit elf Geschwistern geboren. Ihr Engagement begann mit einer mutigen Reportage über den Völkermord des Islamischen Staats (IS) an der jesidischen Bevölkerung im Jahr 2014. Sie gründeten die Menschenrechtsorganisation „HAWAR.help“, um traumatisierten Frauen und Mädchen weltweit praktische Unterstützung zu bieten. Mit der Bildungsinitiative „GermanDream“ bringen sie darüber hinaus Wertebildung in Schulen und laden junge Menschen zum Dialog über Demokratie und Integration ein.
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